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Travemünder Notizen

Heft 1 / 314  Januar – März 2003

Dienstag, den 12. November 2002, 18.30 Uhr: Bürgerstammtisch im Otto-Melchert-Haus. Es gab lebhafte Diskussionen, besonders, als das Problem „Grünstrand“ wieder besprochen werden sollte.
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Am Mittwoch, den 13. November wurden die Travemünder zu einer öffentlichen Sitzung des Travemünder Ortsrates eingeladen, um über örtliche Probleme zu diskutieren.
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Am Volkstrauertag, den 17. November führte die St. Lorenz-Kantorei in der Lübecker St. Petri Kirche zwei bedeutende Werke des 19. Jahrhunderts auf. Unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Hans-Martin Petersen erklangen die Sinfonie in h-Moll „Die Unvollendete“ von Franz Schubert und das Oratorium „Stabat Mater“ von Gioacchino Rossini. Für das Konzert konnten die renommierten Solisten Anja Kreuzfeld (Lübecker Oper), Regina Böhm (Karlsruhe), Klaus Florian Vogt (Staatsoper Dresden)  und Thomas Wittig (Potsdam) gewonnen werden. Es spielten Mitglieder der Lübecker Philharmoniker und Studenten der Musikhochschule Lübeck. Es war eine begeisternde Darbietung.
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Am Wochenende vom 23. bis 24. November veranstaltete der KIWANIS-Club Travemünde einen Weihnachtsbasar zugunsten kranker und bedürftiger Kinder im Otto-Melchert-Haus.
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Mit Interesse entnehmen wir dem Wochenspiegel Küste vom 5. Dezember, daß der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn A. G. Reiner Latsch verkündete, es würden 2,1 Millionen Euro in den Strandbahnhof investiert. Baubeginn könnte in der Mitte des Jahres 2003 sein. Allerdings mit Vorbehalt, wie Herr Latsch betonte. Der Lübecker Marketingsclub hatte zu dieser Veranstaltung im „Alten Bahnhof 1913“ eingeladen. Hilde und Jack Stringer nahmen als Ehrengäste an diesem Treffen wegen ihres Einsatzes um den Erhalt des Strandbahnhofes teil.
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Die Bewohner des Pommernzentrums können aufatmen. Seit dem 6. Dezember läuft die LVG Linie 33 diesen Haltepunkt an. Die fährt von Bad Schwartau nach Travemünde und soll den Schlenker über das Pommernzentrum mitnehmen. Da die langen Busse für den vorhandenen „Wendehammer“ zu groß waren, mußten entsprechende Bauarbeiten vorgenommen werden, und diese verzögerten sich aus unterschiedlichen Gründen erheblich. Sechs Monate waren die Anwohner ohne direkte Busverbindung. Viele von ihnen vermissen allerdings „ihre“ Linie 37.
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Eine zehnköpfige Delegation unter der Leitung von NOK-Vizepräsident Dieter Graf Landsberg-Velen besichtigte bereits am 20. November die schon bestehende Infrastruktur sowie die für die Bewerbung für die Olympischen Segelwettbewerbe 2012 ausgewiesenen Flächen und informierte sich in Travemünde über die geplanten Vorhaben und Konzepte.
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Der Nikolausmarkt 2002 vom Freitag, den 6. bis Sonntag, den 8. Dezember fand erstmalig auf dem Marktplatz bei der St. Lorenz-Kirche statt, weil am Freitag um 15.30 Uhr die Brunnenfiguren, Otto Timmermann mit zwei Kindern, enthüllt werden sollten. Viele Bewohner Travemündes und Gäste, darunter auch der Bürgermeister Bernd Saxe, nahmen an der kleinen Feierstunde teil. Der Vorsitzende des GVT, Richard Schrader hielt eine plattdeutsche Festrede.
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Die Travemünder Handwerker- und Dienstleister-Gemeinschaft und der Gemeinnützige Verein zu Travemünde hatten den Nikolausmarkt gestaltet. Die musikalische Gestaltung in der St. Lorenz-Kirche hatten der St. Lorenz-Posaunenchor, der Passat Chor, der Gemischte Chor der Travemünder Liedertafel und die Plattsänger der Grundschule Steenkamp übernommen.
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Ein trauriges Ereignis überschattete allerdings diese adventlichen Tage. Der langjährige, treue und vielen bekannte Marktbeschicker Herr Götsche erlag am Abend des 6. Dezember einem Herzschlag. Sein Holzspielzeug war ein beliebtes Weihnachtsgeschenk.
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Die Weihnachtskonzerte der „TraveMünder“ fanden am 7. Dezember (Heiligen Geist-Kirche Lübeck), am 14.12. 2002 (St. Laurentius Süsel) und am 21.12.2003 in St. Petri, Lübeck zusammen mit dem mit Passat Chor und Herrn W. Wieben (ehm. Sprecher der ARD) statt.
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Der Strandbahnhof war am 14. Dezember Schauplatz einer besonderen Veranstaltung. Der örtliche „Lions Club“, dem auch der Travemünder Kurdirektor Uwe Kirchhoff angehört, hatte die Aufführung des Heinz-Rühmann-Films „DIE FEUERZANGENBOWLE“ organisiert. Dazu gab es ein buntes Rahmenprogramm und natürlich Feuerzangenbowle.
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Der letzte Bürgerstammtisch 2002 wurde mit adventlicher Dekoration am 10. Dezember abgehalten.
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Der traditionelle Adventsnachmittag bei Kaffee, Kuchen und Musik wurde am Sonnabend, den 14. Dezember im Otto-Melchert-Haus gefeiert. Der St. Lorenz-Posaunenchor und eine Spielgruppe der Stadtschule Travemünde gestalteten dieses beliebte Treffen.
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Am Sonntag, den 15. Dezember erklang in der St. Lorenz-Kirche unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Hans Martin Petersen mit der St. Lorenz Kantorei, Mitgliedern des Lübecker Philharmonie Orchesters und Solisten das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach
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Am 22. Dezember hatte der Gemischte Chor der Travemünder Liedertafel zum Quempassingen in die Friedenskirche im Pommernzentrum eingeladen.
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Am 25. Dezember besuchte uns eine alte Bekannte, die finnische sehr schnelle Ostsee-Fähre „Finnjet“.
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Vom Donnerstag, den 26. Dezember 2002 bis Sonntag, den 5. Januar 2003 konnte man auf der Strandpromenade vor dem Auqua Top den Travemünder Neujahrsmarkt besuchen.
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Der „richtige“ Winter beginnt Anfang Januar mit Kälte und viel Schnee. An manchen Tagen herrschte auch gefährliches Glatteis.
Winter in Travemünde
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14. Januar 2003. Erster Bürgerstammtisch im neuen Jahr. Es wird der Vorschlag gemacht, den Bürgerstammtisch und die öffentliche Sitzung des Ortsrates zusammenzulegen.
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Wie an jedem zweiten Mittwoch im Monat trafen sich interessierte Mitlieder zum gemütlichen Beisammensein „Kaffee und mehr“ um 15 Uhr im Otto Melchert Haus mit einem Lichtbildervortrag über Orchideen. Nachzutragen ist, daß die Teilnehmer der letzten Kaffeestunde des Jahres 2002 am 13. November mit einem Dia-Vortrag von Herrn Kube über das südamerikanische Land Ecuador erfreut wurden. Im Februar wird das Ein-Mann-Kabarett „Ein Taxifahrer erzählt aus Travemünde“ auf Plattdeutsch auftreten.
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Am Freitag, den 24. Januar erfuhr der neugierige Bürger, daß die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck in Sache Olympische Spiele über drei Millionen Euro für verschiedene notwendige Maßnahmen entscheiden muß.
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Die Travemünder hatten es im Januar wirklich gut. Sie konnten sich bis fast zum Ende des Monats an der Weihnachtsilluminierung erfreuen. Am Strandbahnhof wurde man freundlich mit der von Glocken verzierten Leuchtschrift „Frohes Fest“ begrüßt, und in der Kurgartenstraße leuchtete sogar am Tage ein lustiger Stern. Warum hat man diesen schönen Straßenschmuck nicht bis Ostern aufgehoben. Mit kleinen Veränderungen, z.B. Leuchtostereiern oder Osterküken wären solche Girlanden sicher sehr dekorativ.
Weihnachtsbeleuchtung in Travemünde
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Hat zu Beginn des Jahres 2002 die „Bauchige Windelschnecke“ den Ausbau des Skandinavienkais verzögert, so hat nun auch der Lübecker Flughafen Blankensee seine Ausbaustopper, nämlich eine „Armleuchteralge“. Der Chronist hat sich kundig gemacht und herausbekommen, daß es davon viele Arten gibt. Die beiden bekanntesten sind Characea Nitella und Characea Chara. Er hätte gerne gewußt, welche Art so selten ist, daß damit ein Baustopp erreicht werden kann. Er würde diesen kleinen Armleuchter gern auf unserem Grünstrand an der Kaiserallee aussetzen.
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Der Frühling kommt bestimmt! Die Kastenlinden der Kaiserallee sind bereits beschnitten, und das umgebaute und vollständig renovierte Gebäude des Casinos geht der Fertigstellung entgegen. Anfang März sollen die ersten Hotelgäste die komfortablen Zimmer und Suiten in „Besitz“ nehmen können.
Kaiserallee in Travemünde
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Vom 16. bis 23. Februar zeigt Dr. Udo Ott im Rosenhof großformatige Fotos von der Travemünder Woche und anderen Segel-Ereignissen. Dr. Udo Ott, hauptberuflich Zahnarzt in Travemünde, ist ehrenamtlicher Pressefotograf für die Travemünder Woche.
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Helmuth Wieck
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