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Travemünder Notizen

Heft 1 / 369 Januar bis März 2017

01./03. Okt. 2016: Die Richtkrone weht über dem Bauprojekt Ostseestraße. Im Dezember sollen die ersten Asylberechtigten einziehen.
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Eine restaurierte Grenztonne in den Originalfarben Gelb/Grün, die die innerdeutsche Grenze auf See markierte, wurde vor der alten Verkehrszentrale aufgestellt.
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Der Fehlingstein ist versetzt worden und kann jetzt an seinem neuen Standort Ecke Am Brügmanngarten/Außenallee bewundert werden.
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05./09. Okt.: Eine Sturmflut überschwemmt fast den gesamten Travemünder Strand und treibt die Trave über die Uferpromenade. Strandkörbe und Vermieterhäuschen stehen im Wasser.
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Der Bau der Flüchtlingsunterkünfte an der Ostseestraße hat es ins „Schwarzbuch“ des Steuerzahlerbundes geschafft.
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Der Lübeck-Marathon dreht auch in Travemünde seine Runde.
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11. Okt.: Die Planung für die Neue Teutendorfer Siedlung soll in 2017 beginnen. Aber frühestens in drei Jahren könnten die ersten Bagger rollen.
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In Travemünde ziehen die Immobilienpreise an wie nie. Von allen Stadtteilen untersuchter Städte über 20.000 Einwohner nimmt Travemünde landesweit eine Spitzenposition ein.
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15. – 20. Okt.: Die Stadt sagt kurzfristig das fast aufgebaute Oktoberfest im Strandbahnhofgebäude ab. Der Antrag auf Genehmigung soll zu spät eingegangen sein, und Anwohner fürchten den Lärm.
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Der Parkplatz am Maritim wird an den Investor übergeben. Damit beginnen die Bauarbeiten für das geplante a-ja Resort Travemünde.
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Die Travemünder Totenlade, eine Sterbekasse auf Gegenseitigkeit, feiert ihr 315-jähriges Bestehen.
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2016 ist der Priwallstrand wieder ein Stück breiter geworden. Laut Landschaftspflegeverein jedes Jahr fast ein Meter. 1925 war es für die Badegäste noch ein sehr kurzer Weg von den Dünen zum Wasser.
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25. – 31. Okt.: Zu einem Runden Tisch mit dem Investor des Strandbahnhofs trafen sich der Ortsrat, die TWG, Veranstalter und Anwohner. Für weitere Veranstaltungen fehlt ein Sicherheitskonzept und ein Umnutzungsantrag. Alle Seiten sagten ihre Unterstützung zu.
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Der Passatchor spendet 1000 Euro seiner Einnahmen im Jubiläumsjahr für die Instandhaltung des Kartenhauses auf der Viermastbark PASSAT.
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Die Wendelborn-Stiftung finanziert ein 35.000 Euro-Kletterwandprojekt in der Sporthalle der Stadtschule. Die Schule am Meer, das Haus der Jugend und auch der TSV in Travemünde dürfen diese neue sportliche Herausforderung nutzen.
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01. – 06. Nov.: Der Travemünder Ortsverband des Sozialverbandes Deutschland (SoVD) feierte sein 70-jähriges Bestehen.
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Der Verein der Kirchenmusikfreunde wurde vor 40 Jahren gegründet und gibt ein Festkonzert mit CD-Präsentation.
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Der Kulturbahnhof fürchtet um seine Existenz. Es regnet durchs Dach, Veranstaltungen mussten abgesagt werden, und der Käufer des Hafenbahnhofs sieht sich nicht in der Pflicht zu reparieren.
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Die Stadtschule Travemünde hat beim bundesweiten Wettbewerb „Spielen macht Schule“ teilgenommen und gewinnt eine komplette Spieleausstattung.
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11. – 17. Nov.: Travemünder Vereine und Institutionen gedenken der Opfer der Weltkriege und Gewaltherrschaft in aller Welt am Ehrenmal im Dr.-Zippel-Park.
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Das Dach der Kulturbühne wird nun doch vom Käufer des Hafenbahnhofs wasserdicht gemacht.
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Das Segelschulschiff MIR macht für einige Tage am Ostpreußenkai fest.
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Der Passatchor verlegt seinen Probenabend auf das Schiff und lädt zum Mitsingen ein.
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Ein Priwallbewohner überließ seine Fossiliensammlung dem Museum für Natur und Umwelt. Er sammelte eimerweise Seeigel, Donnerkeile und andere Fossilien jahrzehntelang am Strand.
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20. – 27. Nov.: Der Kirchengemeinderat von St. Lorenz wird neu gewählt.
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Auf einer Sandbank in der Pötenitzer Wiek wurde ein Seehund gesichtet.
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Der Richtkranz weht über dem Neubau der Feuer- und Rettungswache nahe Ivendorf. Travemünde und der Priwall sollen im Rettungsfall in 10 Minuten zu erreichen sein.
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Der Kiwanisclub Travemünde veranstaltet seinen Adventsbasar im Kreuzfahrtterminal. Der Erlös geht an soziale Projekte.
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Die Freiwillige Feuerwehr Travemünde fällte eine Tanne in einem Vorgarten in der Teutendorfer Siedlung. Der Weihnachtsbaum und steht nun auf dem Marktplatz vor der Kirche.
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Im A-ROSA Travemünde gibt es wieder einen Wunschbaum für einen guten Zweck.
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28./30. Nov.: Der Wasserstand in Travemünde war um 1,30 m erhöht und überschwemmte Fischereihafen und Travepromenade.
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Bei einer verendeten Möwe ist das Geflügelpestvirus nachgewiesen worden.
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01. – 09. Dez.: Rund um Travemünde ist ein Sperrbezirk wegen der Wildvogelgeflügelpest eingerichtet worden.
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Der Gestaltungs- und Welterbebeirat der Hansestadt berät in einer öffentlichen Sitzung auch über das Haus Seestern in der Bertlingstraße.
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Die Bauarbeiten an der Flüchtlingsunterkunft an der Ostseestraße verzögern sich weiter. Bezugstermin frühestens März 2017.
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Der Aufsichtsrat des Stadtverkehrs hat die Erhöhung der Priwall-Fährtarife um ca. 5 Prozent zum 01.04.2017 beschlossen.
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In der Versöhnungskirche im Pommernzentrum wurden den Schiffsmechaniker-Absolventen der Seemansschule feierlich ihre Zeugnisse und ein Spendenscheck überreicht.
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12./13. Dez.: Am Gesellschaftshaus des GVT in der Torstraße wurden Scheiben eingeschlagen. Vermutet wird eine Gruppe, die anonym mit dem Gewaltakt gegen eine Veranstaltung der AfD im Saal protestieren wollte.
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16./18. Dez.: Die Küstenwiehnacht findet im Strandbahnhof mit viel Unterhaltung statt. Sogar der Nikolaus kommt mit dem Zug.
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Der Bürgerentscheid zum Erhalt der Linden im Zuge der Umgestaltung an der Untertrave in Lübeck hat in Travemünde eine Wahlbeteiligung von 22,4 Prozent. Die Travemünder stimmten mit 52 % (1.400 Stimmen) zu 48 % (1.290 Stimmen) für den Erhalt der Bäume. Im gesamten Wahlgebiet Lübecks war der Ausgang noch knapper. 50,3 % (20.659 Stimmen) stimmten für den Erhalt der Bäume, 49,7 % (20.404 Stimmen) waren dagegen.
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24. – 31. Dez.: Für das Haus der Jugend wird fleißig gespendet von der Nordland-Apotheke und dem Bioladen. Auch die Travemünder Tafel wird großzügig bedacht von der Kaffeebar Lichtblick, Travemünder Geschäften und vor allem von anonymen Spenderinnen, die bedürftigen Kindern Wünsche erfüllten.
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Nach gut drei Jahren Dienst wird Hafenschlepper „Simson“ von Schlepper „Arion“ der holländischen Reederei Iskes Towage & Salvage abgelöst.
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Über die Feiertage stürmt und regnet es.
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Der Open-Air-Winterzauber im Brügmanngarten endet mit dem Neujahrsgarten und den traditionellen Feuerwerken an der Strandpromenade.
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