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So fing es an! zum 50. Geburtstag von „Unser Travemünde“

So fing es an!
zum 50. Geburtstag von „Unser Travemünde“

Bereits im Jahre 1950 hatte der Vorstand der TRAVEMÜNDER LIEDERTAFEL VON 1843 e.V. eine glorreiche Idee: Man wollte ein vereinsinternes Nachrichtenblatt für die Mitglieder des ältesten Vereins von Travemünde herausgeben, damit alle Sänger – Sängerinnen gab es damals noch nicht in der Liedertafel – und die fördernden Mitglieder nachlesen konnten, was im Vereinsleben wichtig war. Veranstaltungen wurden angekündigt und kommentiert, Geburtstage, Hochzeiten, Todesfälle usw. sollten mitgeteilt werden, und selbstverständlich hatten auch heimatkundliche Abhandlungen ihren Platz in diesem Blättchen. Für die Schriftleitung konnte Studienrat Dr. Hans Heidrich gewonnen werden, Mitglied von Liedertafel und dem Gemeinnützigen Verein zu Travemünde. Dieser wackere Mann stürzte sich mit Feuereifer und auch entsprechenden Fachkenntnissen auf diese Aufgabe, sicher nicht ahnend, daß 51 Jahre später Helmut Wieck, ein Freund von Dr. Hans, wie er ihn nennen durfte, immer noch den Nachfolger dieses Vereinsblattes herausgeben konnte.

Denn Dr. Hans hatte 1953 die glorreiche Idee, auch den Gemeinnützigen Verein zu Travemünde e.V. in das redaktionelle Boot zu holen, da dieser ja 1848 aus der Liedertafel hervorgegangen war. Am 07. Januar 1953 erschien deshalb das Nachrichtenblatt unter dem Namen „Der Travemünder Sänger und Unser Travemünde“.

Der Travemünder Sänger war monatlich erschienen und wurde in der Buchdruckerei Bischoff gedruckt. Sie gehörte Bruno Behrens und Heinz Vogl. Heinz Vogl trennte sich später von Behrens und gründete seine eigene Buchdruckerei. Bis heute wird Unser Travemünde in diesem heute hochmodernen Betrieb erstellt, denn beide Vereine hatten sich im März 1953 auf den Namen Unser Travemünde geeinigt. Das ehemalige Nachrichtenblatt erschien nun erheblich umfangreicher als vorher und sollte alle Travemünder ansprechen.

Nun hoffen Schriftleitung und Druckerei auf die nächsten 50 Jahre, damit diese kleine Abhandlung eine Fortsetzung finden kann.

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